facebook
facebook

Sie sind hier: Home

Mit der Fenix auf Skitour

Fenix auf Skitour

Garmins neuestes Outdoor-Navi ist kein Navi wie Oregon oder GPSmap 62, es handelt sich vielmehr um eine GPS-Uhr. Garmin bewirbt die Uhr als "must-have" für Bergsteiger, Wanderer und Skibergsteiger. Somit fühlten wir uns angesprochen und haben die Uhr auf mehrern Touren auf Herz und Nieren geprüft. Unser erster Eindruck: Tolle Optik, geringes Gewicht und im Vergleich zu anderen Modellen am Markt nicht ganz so"klobig", somit bekommt man auch noch diverse Schichten an Outdoorbekleidung über die Uhr gezogen. Das Band der Uhr sitzt gut, die Sicherung des Verschlusses ist sinvoll angebracht.




Auf Tour:

Die Fenix zeigt die ermittelten Daten in verschiedenen Menüs an, die über die zentrale orangene Taste gesteuert werden können. Die Darstellung ist in die Kategorien: Alle/Zeit/Geschwindigkeit&Distanz/Reisedaten/Navigation/Höhe/Status/Heading/Fitness gegliedert. Die Fenix verfügt zudem über eine Vielzahl an Funktionen (Auswahl, die uns sinnvoll erschien):

- Navigieren mit Wegpunkten, Routen, Tracks und POIs
- Trackback (Navigieren zum Startpunkt eines Tracks)
- Peilen&Los
- Eingeben von Zielkoordinaten
- Anlegen, Mitteln und Projezieren von Wegpunkten
- Auswählen eines Punkts auf der Karte, Navigieren zu diesem Punkt
- Unterschiedliche Trackaufzeichnungsmethoden und Positionsformate
- Autopause und Autosave 

Nach dem Einschalten findet die Fenix recht schnell Ihre Position, wenn auch nicht so schnell wir Oregon und Co. Das hat wahrscheinlich mit der fehlenden Hot-Fix Technologie zu tun. Von der Genauigkeit der Trackaufzeichnung waren wir positiv überrascht. Aufgrund der Position am Arm und der Bewegungen während einer Skitour hätten wir mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet, selbst bei der Abfahrt ist das Ergebnis gut. Die Werte bezüglich Höhe und Aufstieg sind ebenfalls praxistauglich, besonders bei den Höhenmeter hat Garmin nachgebessert - Phantasiewerte aus der Vergangenheit produziert die Fenix nicht. Bei der Navigation müssen Abstriche durch das kleine Display hingenommen werden, das ist aber auch keine Spezialdisziplin einer GPS-Uhr. Ein Trackback bei Nebel ist aber möglich. Auch gibt es inzwischen OSM-Karten im Netz, die auf die Fenix übertagen werden können. Sehr sinnvoll, um zumindest eine grobe Orientierung ohne Tracks zu ermöglichen.

Fazit:
Wer gerne eigene Skitouren aufzeichnet, ohne immer ein eigenes GPS mitnehmen zu müssen, und wer eine verlässliche Berguhr sucht, der wird Freude an der Fenix haben. Auch die Schnittstellen zu Pulsmessern machen die Fenix interessant für Skirennbergsteiger und Bergläufer. Für die klassische GPS-Naivgation ist die Fenix nicht sinnvoll nutzbar... dafür war sie aber auch nicht konzipiert.




Zurück zur vorherigen Seite

Werbung